Jeden Tag ein bisschen Wahnsinn.
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das leben

das wird der letzte post auf diesem server sein (hoffe es klappt)

passend zum umzug im real life, werde ich jetzt auch virtuell umziehen. tut mir leid, aber um diesen eintrag zu schreiben, musste ich mich mindestens 5 mal einloggen, und bin nicht mal sicher, ob es dieses mal klappt. ihr könnt in meinem neuen blog unter folgender adresse lesen: http://ninkka.wordpress.com/ hoffentlich werdet ihr mich auch nach meinem umzug begleiten. ansonsten wünsche ich jedem einzelnen alles gute und vielleicht bis bald! ninkka
17.10.08 09:21


ich lebe noch. alles ok. meld mich wieder, wenn wir endlich internet haben! lg ninkka
10.10.08 12:52


display für verarschungen

gesehen auf einem display für kinderüberraschungseier: (auf holländisch)

"monteerbare verrassingen".

klingt wie: "montierbare verarschungen".
30.9.08 13:10


bald ist es soweit.

umzug für den 2. oktober geplant. noch so viel zu tun:


- internet und telefon organisieren

- fernsehabo

- konto eröffnen

- auf der gemeinde anmelden (vorher hier abmelden)

- stromrechnung auf unsere namen überschreiben

- waschmaschine kaufen

- schlüssel abholen

- miete überweisen

-wohnung sauber machen

- packen packen packen...

bücher und cds hab'ich schon zusammen. muss noch meine klamotten packen, möbel auseinander schrauben, toaster und wasserkocher suchen >> liegen irgendwo in der garage... eigentlich hab ich nicht so viel krempel. gottseidank.


hatte die zwei letzten nächte nur alpträume. das werden wohl stress und aufregung sein. hoffentlich nicht zu lange, sonst dreh' ich noch durch.


von diesem umzug erhoffe ich mir mehr lebensqualität und zufriedenheit, ausserdem das glück, mit der person zusammen zu leben, die ich liebe.



und ich hoffe hoffe hoffe so sehr, dass alles gut klappt.
29.9.08 12:39


über facebook und soziale klassen

facebook ist die angeberplatforme schlechthin. man eröffnet ein konto und füttert es mit den verschiedensten infos über die eigene person. in form von biographie, fotos, status updates, fanpages, applications, usw. man findet alte (und neue) bekannte und freunde, leute aus der schule oder aus der hochschule, und darf dann jedesmal mitlesen, was die so treiben.

zugegeben, ich habe voyeuristische veranlagungen, sonst würde ich mich einfach nicht mehr einloggen. aber die neugier quält, und so lese ich, dass c., eine mitschülerin aus dem gymnasium, jetzt auf einer renomierten kunstakademie in london studiert, wo die studiegebühren pro semester an die 6 tausend euro betragen.
h. war jetzt so viele jahre in america, hat dort auch etwas studiert das nur so nach prestige stinkt.

meine früheren mitschüler und kamaraden, die noch vor ein paar jahren mit pickeligen gesichtern und teenie-problemen sich durch die erwachsenenwelt durchschlagen mussten, sind jetzt studenten an akademien, manager, inhaber eigener firmen(r. hat eine webdesign firma gegründet, mit hilfe seines vaters, versteht sich)... das lustigste ist, die waren schon damals fest davon überzeugt, dass sie was besseres sind, und jetzt, dank facebook, darf es die ganze welt erfahren.

ich habe ja auch ein tolles leben. ich bin nicht verbittert und bereue nichts. doch wenn ich durch die fotos meiner früheren mitschüler "durchblättere", frage ich mich, warum mir das so viel ausmacht, jetzt auf einmal festzustellen, dass diese leute zu einer komplett anderen sozialen schicht gehören. ich wusste es ja auch früher, doch waren wir in der schule alle gleich. und jetzt auf einmal sind es zwei welten.
25.9.08 17:22


erwachsen sein ist ganz schön teuer

ich bin auf der arbeit und versuche verzweifelt langsamer zu arbeiten, damit es nicht so aussieht, als hätte ich nichts zu tun.

es ist nicht so, als hätte ich keine lust zu arbeiten, oder wäre gesundheitlich oder moralisch nicht in der lage. nein. dass es so wenig zu tun gibt hat andere gründe, die ich jetzt hier nicht erläutern möchte. irgendwann vielleicht, wenn ich es schön in worte fassen kann, aber jetzt nicht.

wir waren gestern den mietvertrag unterschreiben. und dann stellte sich heraus, dass eine volle miete plus mehrwertsteuer als honorar an die agentur geht, die uns vermittelt hat. und das hätten sie gerne jetzt, bevor wir eingezogen sind. plus eine versicherung. alles unvorhergesehene kosten. plus drei monate miete als garantie. plus ein neues sofa. ein schlafzimmer brauchen wir auch, mit einem doppelbett. mein bett aus der studienzeit ist zu klein. ausserdem habe ich es meiner schwester versprochen. waschmaschine haben wir auch keine.

das ganze jahr, das ich bei meinen eltern gewohnt habe, nachdem ich mit dem studium fertig war, habe ich gespart und mich gefreut, dass ich so viel zusammenspare. und jetzt wird von dem finanziellen polster eine ganze menge abgezogen. weil das erwachsenenleben teuer ist.

ohne zweifel werden wir es schaffen. wir sind jung und kein bisschen verschwenderisch. wir haben feste jobs.

und doch frage ich mich, wie manche menschen über die runden kommen... wenn noch ein kredit fürs auto hinzukommt, und das abbezahlen vom studiendarlehen (damit muss ich übrigens auch bald anfangen, spätestens in einem jahr. und das war auch eine menge geld), kinder und ihre bedürfnisse: ausbildung, essen, spielsachen, ferien, arzttermine...

ich bin momentan so pessimistisch drauf. und wenn ich mir das alles im kopf aufzähle, macht mir das sehr viel angst. dass ich es nicht schaffe. mein job verliere, dass wir auf der straße landen... kopfkino mit special effects.

aber ich sage mir immer wieder, dass ich auch nicht ewig zu hause bei den eltern bleiben kann. das ist etwas, was mich total aussaugt. dass f. und ich keine privatsphäre haben, und dass unsere beziehung zu einer wochenendbeziehung mutiert ist. was auch sehr viel kraft raubt. denn du kannst nie entspannen.

eigentlich könnte ich mir die argumente sparen, denn jetzt ist es entschieden. wir ziehen zusammen und setzen diesem wochenendleben ein ende.

und wen zum teufel kümmert das gesparte geld, wenn wir endlich wieder nebeneinander einschlafen können?
23.9.08 15:20


und dann merke ich wieder, dass ich eigentlich ein verletzlicher und sensibler mensch bin, voller unsicherheit und mindewertigkeitskomplexe, der sich nicht traut, sich mit dem ganzen herzen zu freuen, und mit dem ganzen herzen zu lieben, ständig von der angst verfolgt, ich könnte dieses glück verlieren. und das ist mein lebenslanger kampf gegen mich selbst.
22.9.08 13:27


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