Jeden Tag ein bisschen Wahnsinn.
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[REC]

war am freitag mit f. ins kino, um [rec] zu sehen. dieser film hat bei imdb zwar 7,8 von 10 möglichen punkten erhalten, hat mich aber umso mehr enttäuscht.

als absoluter liebhaber skurriler filme aller arten, hatte ich das gefühl, dieser film wäre sehenswert. dazu die gute kritik aus den meisten mir bekannten quellen (mit ausnahme einer kollegin von f., die ihm am freitag noch einmal davon abgeraten hatte), und verschiedene trailer, in denen die menschen, die dabei sind, sich den film anzusehen, total erschreckt wirken, haben mich irregeführt.

warum ich den film nicht gut finde? naja.

es wirkt alles ziemlich realistisch am anfang. es soll ja aussehen, wie eine doku-aufzeichnung eines kameramanns, der ganz zufällig in diese geschichte gerät.

er und die reporterin machen gerade eine sendung über den beruf der feuerwehrmänner, und sterben schon fast vor langer weile, als auf einmal die sirene ertönt, und die feuerwehrmänner sich zu ihren wagen begeben. der chef erklärt der reporterin, dass es in den meisten fällen nicht um ein feuer handelt, sondern um kleinigkeiten, wie jemand, der sich ausgesperrt hat, oder katzen, die nicht von allein den baum runterklettern können.

angesichts der tatsache, dass höchstwahrscheinlich nichts schlimmeres ansteht, dürfen die reporterin und der kameramann mitfahren.

als sie an den ort des geschehens ankommen, erzählen ein paar der einwohner, dass sie schreckliche schreie gehört hätten, und entschieden die feuerwehr und die polizei zu rufen.

die feuerwehrmänner, die reporterin und der kameramann samt der polizei stürmen die treppe hoch, und betreten die wohnung, aus der angeblich die schreie kamen. dort finden sie eine frau, total blutverschmiert und hysterisch. sie schreit und lässt sich nicht beruhigen. als einer der polizisten versucht, sie zur vernunft zu bringen, beißt sie ihn brutal in den hals und bringt ihn fast um.

die ganze gesellschaft läuft also wieder runter. es ist klar, der polizist muss schnellstens ins krankenhaus, er verliert einfach zu viel blut.

doch als sie unten ankommen, wird klar, dass sie nicht rauskommen können. die regierung hat das haus unter strengster karantäne abgesperrt...

hier hört es auf spannend zu sein. was so schön anfing wird total verschwendet. der horrorfilm verwandelt sich in wenigen sekunden in eine lahme mischung aus geschrei, blut, und schlechter kameraführung, zusammen mit einer absolut idiotischen erklärung dessen, was passiert.

also, mein netter, unverbindlicher und vor allem wetvoller rat: wenn ihr den film unbedingt sehen wollt, wartet, bis ihr den auf dvd oder im fernsehen seht. im kino ist es nur verschwendetes geld.

18.5.08 21:32
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gerhard / Website (28.5.08 16:48)
Aha - danke! Wollte mir den Film unbedingt ansehen - bin jetzt aber skeptisch.

Bei www.filmszene.de gibts unter vorschau einen anscheinend netten horrorfilm - ruinen.

lg
dejavu


Gerhard / Website (23.6.08 08:56)
Hab den Film jetzt (leider) gestern auch gesehen - absoluter Schwachsinn. Und das, obwohl ich Horror- oder Zombiefilme eigentlich mag. Aber [REC] war einfach nur schlecht - uninspiriert, fad, unspannend und man baut keine Verbindung mit den Hauptdarstellern auf - die waren mir immer egal. Ein Film für die Tonne....


ninkka / Website (23.6.08 12:19)
cool, dass du meine meinung teilst. es gibt vielleicht welche, denen dieser film gefallen würde, aber du hast, wie ich sehe, einen besseren geschmack

übrigens habe ich am freitag "the happening" gesehen... der war wirklich sehenswert! bericht wird folgen.

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