Jeden Tag ein bisschen Wahnsinn.
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medien

1.4.08 11:13


juno

Image Hosting by Picoodle.com 

samstag abend war ich mit f. ins kino und wir haben uns juno angesehen.

die geschichte ist an sich nichts besonderes: ein 16-jähriges mädchen wird schwanger und entscheidet sich (nachdem es ihr klar wird, dass ein kleiner mensch in ihr heranwächst), anstatt abzutreiben, das kind zur adoption freizugeben.

was mir an diesem film gefallen hat, ist, wie der regisseur die realität so positiv und gleichzeitig so realistisch wiedergibt, ohne den ganzen schmalzigen happy-end sch****, wie wir es von anderen hollywood filmen kennen.

absolut empfehlenswert, auch für die, die solche filme normalerweise nicht sehen würden.

meine absolute lieblingsmomente:

- um ihrem freund mitzuteilen, dass sie schwanger ist, transportiert juno die halbe einrichtung ihres zimmers, inklusive den sessel, in dem es passiert ist, zum haus ihres freundes. dort wartet sie auf ihn.

- juno sitzt im wartesaal von women now, um alle formulare zur abtreibung auszufüllen und erinnert sich daran, dass ihr eine kameradin mitteilte, dass ungeborene auch fingernägel haben. sie kann keinem lebewesen, das fingernägel hat, einfach so das leben verweigern, und so entscheidet sie sich, das baby zu bekommen.

- juno erfährt, dass marc und vanessa sich scheiden lassen, und ist verzweifelt. sie dachte, sie hätte die perfekte familie für ihr baby gefunden. völlig am boden zerstört kehrt sie nach hause, und fragt ihren vater, ob es tatsächlich möglich ist, sein ganzes leben nur einen einzigen menschen zu lieben, und mit einem einzigen menschen zusammen zu bleiben, und glücklich dabei zu sein. ihr vater sagt ihr, dass es vor allem darauf ankommt, dass dieser mensch dich so liebt, wie du bist: schön, hässlich, gut gelaunt, schlecht gelaunt, glücklich, unglücklich, froh, traurig...

- um ihm ihre liebe zu zeigen, füllt juno den briefkasten ihres freundes mit tic-tacs mit orangengeschmack, seinen lieblingsbonbons. sie besucht ihn später nach seinem training, um ihm ihre liebe zu gestehen.

was dem film noch einen kleinen plus gibt, ist die musik, und vor allem die tatsache, dass alles so unperfekt scheint, so wie es im richtigen leben auch ist.

31.3.08 14:31


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